Was war denn da los? Ein fast ganz „normaler“ 14. Snooker Friends Sommercup!

Was war denn da los? Ein fast ganz „normaler“ 14. Snooker Friends Sommercup!

19. August 2026 Aus Von Norbert Engel

Irgendetwas war anders.

Kein Außenseiter, der plötzlich das halbe Feld aus dem Turnier wirft.

Kein Carbon-Cue, das für Gesprächsstoff sorgt.

Keine Kugel, die viermal in der Tasche pendelt.

Kein Spieler, der eigentlich früh nach Hause wollte und plötzlich im Finale steht.

Beim 14. Snooker Friends Sommercup 2026 passierte etwas, das in dieser Saison beinahe schon außergewöhnlich ist:

Es wurde einfach Snooker gespielt. 😄

Und zwar richtig gutes.

Mathias Kopf ist endgültig wieder da

Einer macht allerdings genau dort weiter, wo er zuletzt aufgehört hat:

Mathias Kopf.

Nach seiner langen Turnierpause benötigte er gerade einmal drei Sommercup-Starts, um seinen ersten Sieg einzufahren.

Und nun legt er gleich nach.

Mathias spielte sich erneut konzentriert durch ein starkes Teilnehmerfeld und traf im Finale auf Roger Hohl. Zuvor hatte Kopf im Halbfinale Manfred Leumann bezwungen, während sich Roger gegen Patrick Rohner durchsetzte.

Damit standen sich zwei Spieler gegenüber, die derzeit ganz genau wissen, wie man ein Sommercup-Finale erreicht.

Warten. Warten. Und dann zuschlagen.

Das Endspiel selbst war diesmal kein offensives Feuerwerk.

Im Gegenteil.

Beide Spieler agierten vorsichtig und abwartend. Keiner wollte dem anderen jene Chance schenken, die am Ende das Match entscheiden könnte.

Es wurde taktiert.

Gewartet.

Noch einmal gewartet.

Bis schließlich nur noch die Farben auf dem Tisch lagen.

Und dann bekam Mathias seine Gelegenheit.

Endlich am Tisch.

Jetzt war Schluss mit Abwarten.

Mathias nutzte seine Chance, spielte die entscheidenden Farben und beendete die Partie, ohne Roger noch einmal entscheidend zurückkommen zu lassen.

Zweiter Sommercup-Sieg für Mathias Kopf!

Damit bestätigt der Rückkehrer eindrucksvoll, dass sein erster Erfolg alles andere als ein Zufall war.

Sein Kommentar danach?

Natürlich wieder typisch Mathias.

Kein großes Siegerinterview, keine Kampfansage an die Konkurrenz.

Einfach:

„Snooker spielen macht mir wieder richtig Spaß.“

Vielleicht ist genau das momentan sein Erfolgsrezept.

Und Roger?

Roger Hohl wäre nicht Roger Hohl, wenn er eine Niederlage nicht mit Humor nehmen könnte.

Ein bisschen enttäuscht über seine eigene Leistung war er durchaus.

Seine Analyse fiel trotzdem herrlich aus:

„Es ist viel einfacher für mich, wenn ich nicht mitspiele.“ 😂

Tja.

Das können wir bestätigen.

Für die Gegner vermutlich auch.

Endstand:

  1. Mathias Kopf
  2. Roger Hohl
  3. Manfred Leumann
  4. Patrick Rohner