Fidan zum Vierten! – Doch hinter den Favoriten schleichen sich schon die nächsten Gefahren an
Langsam wird es ernst beim Snooker Friends Sommercup 2026.
Sehr ernst sogar.
Denn während Fidan Qerkinaj beim 15. Turnier der Serie scheinbar unbeeindruckt seinen nächsten Sieg einfährt und Roger Hohl eine unglaubliche Podestserie hinlegt, kommen da von hinten schon wieder ein paar Spieler angeschlichen.
Ganz leise.
Fast unbemerkt.
Uwe Kagelmann und Josef Bischof.
Und den Favoriten sei an dieser Stelle gesagt:
Fühlt euch besser nicht zu sicher.
Fidan – vier Siege, einsame Spitze!
Was soll man über Fidan Qerkinaj noch sagen?
Der Kanadier spielte sich erneut souverän durch das Turnier und holte sich seinen mittlerweile vierten Sommercup-Sieg dieser Saison.
Damit steht fest:
Niemand hat 2026 öfter gewonnen als Fidan.
Was bei ihm besonders beeindruckt, ist die Art und Weise.
Keine große Show.
Keine Hektik.
Fidan steht am Tisch, erledigt seine Arbeit und irgendwann stellt man fest:
Ach ja … der ist ja schon wieder im Finale.
Und diesmal hieß es anschließend erneut:
Turniersieg!
Vier Siege in einer derart ausgeglichenen Serie sind eine echte Ansage.
Roger Hohl – siebenmal auf dem Podest!
Und dann wäre da natürlich Roger Hohl.
Auch diesmal schaffte er es wieder bis ins Finale und musste sich erst dort Fidan geschlagen geben.
Damit steht Roger mittlerweile unglaubliche
SIEBENMAL
auf dem Siegerpodest des Snooker Friends Sommercups 2026.
Das muss man erst einmal schaffen.
Andere versuchen, irgendwie einen einzelnen Podestplatz zu ergattern – Roger scheint langsam ein Dauerabo abgeschlossen zu haben. 😄
Vielleicht müssen wir irgendwann überprüfen, ob dieses berüchtigte Carbon-Cue nicht doch über irgendwelche Funktionen verfügt, die uns bisher verschwiegen wurden.
Pssst … da kommen zwei!
Während vorne alle auf Fidan und Roger schauen, sollte man allerdings zwei andere Namen keinesfalls aus den Augen verlieren.
Uwe Kagelmann.
Und:
Josef Bischof.
Beide stehen schon wieder auf Platz 3.
Und beide zeigen zunehmend, dass ihre starken Ergebnisse längst keine Zufallsprodukte mehr sind.
Sie kommen auf leisen Sohlen.
Aber sie kommen.
Und gerade jetzt, wo jeder Punkt für die Gesamtwertung wichtiger wird, könnten ausgerechnet diese beiden zum berühmten
Zünglein an der Waage
werden.
Denn wenn Uwe oder Josef plötzlich einen der Spitzenspieler aus dem Turnier nehmen, gewinnen sie nicht nur selbst wichtige Punkte.
Sie verändern möglicherweise die gesamte Ausgangslage für andere Spieler.
Deshalb eine kleine Warnung an die Favoriten:
Schaut ruhig nach vorne – aber vergesst nicht, gelegentlich hinter euch zu schauen. 😉
Endstand:
- Fidan Qerkinaj (CAN)
- Roger Hohl (SUI)
- Uwe Kagelmann
- Josef Bischof
Taschenrechner raus – jetzt beginnen die Streichresultate!
Und ab dem kommenden Sommercup am Montag verändert sich die Situation grundlegend.
Jetzt kommen die Streichresultate ins Spiel.
Insgesamt gibt es vier davon – und wichtig:
Auch ein 0-Ergebnis kann als Streichresultat verwendet werden.
Damit beginnt nun jene Phase der Sommercup-Saison, in der nach dem Turnier nicht nur über verschossene Kugeln gesprochen wird.
Jetzt werden Handys gezückt.
Tabellen geöffnet.
Punkte addiert.
Ergebnisse gestrichen.
Und wahrscheinlich wird mindestens einer irgendwann behaupten:
„Wenn der gegen den verliert und ich dort mindestens Fünfter werde, müsste es sich eigentlich ausgehen …“ 😂
Willkommen in der heißen Phase des Kampfes ums Masters!
Die magischen 100 Punkte
Erfahrungsgemäß braucht es ungefähr 100 Punkte, um sich für das Masters der besten 16 zu qualifizieren.
Das ist natürlich keine Garantie.
Denn gerade in diesem Jahr lauern weiter hinten in der Gesamtwertung noch zwei echte Granaten:
Peter Manser und Rainer Wehinger.
Beide haben die spielerische Qualität, bei einem Turnier richtig weit nach vorne zu kommen.
Sollten sie in den verbleibenden Bewerben mitspielen und aufdrehen, könnte es für den einen oder anderen Spieler rund um Platz 16 plötzlich ziemlich ungemütlich werden.
Dann wird aus einer vermeintlich sicheren Masters-Qualifikation ganz schnell eine:
ZITTERPARTIE.
🔥 Blick Richtung Masters:
Ab jetzt zählt nicht mehr nur der aktuelle Ranglistenplatz. Streichresultate, noch mögliche Starts und starke Spieler aus dem hinteren Feld können die Tabelle ordentlich durcheinanderwirbeln.
Und genau deshalb beginnt jetzt vielleicht die spannendste Phase des gesamten Sommercups.
Vorne kämpft Fidan um weitere Siege.
Roger sammelt Podestplätze wie andere Briefmarken.
Uwe und Josef schleichen sich immer weiter nach vorne.
Peter Manser und Rainer Wehinger könnten noch zur großen Gefahr werden.
Und irgendwo zwischen Platz 12 und 20 sitzen wahrscheinlich schon die ersten Spieler mit dem Taschenrechner.
15 Turniere sind gespielt.
Ab Montag wird nicht mehr nur Snooker gespielt.
