Wo war David Mair drei Wochen lang? – Lady Flukesia schweigt!
Der Kampf um die Top 16 beim Snooker Friends Sommercup 2026 ist eröffnet.
Und offenbar hat einer beschlossen:
„Da will ich noch rein!“
Sein Name:
David Mair.
Ein Spieler, der erst seit kurzer Zeit im Club ist. Höflich, freundlich, rücksichtsvoll, hilfsbereit und einer, der sich wunderbar in die Gemeinschaft eingefügt hat.
Nur ein Problem gab es zuletzt:
Drei Wochen lang hat ihn niemand gesehen.
Wo war David?
Wir wissen es nicht.
Aber nach dem, was beim 16. Snooker Friends Sommercup passiert ist, gibt es einen begründeten Verdacht.
David befand sich möglicherweise in einem geheimen Trainingslager bei:
Lady Flukesia
der bislang völlig unbekannten Schutzpatronin der glücklichen Ballwege, Flukes und sonstigen unerklärlichen Vorgänge auf dem Snookertisch.
Die Ermittlungen laufen.
Drei Wochen weg – und plötzlich geht’s los
Beim letzten Sommercup tauchte David wieder auf.
Platz 5.
Schon das war überraschend stark.
Nun kam er wieder.
Und diesmal marschierte er einfach weiter.
Bis ins:
FINALE!
Damit nicht genug.
Auf seinem Weg dorthin zeigte David nicht nur richtig gutes Snooker.
Nein.
Drei Flukes hintereinander!
DREI!
Spätestens da dürfte auch sein Gegner Matthias Siedler verstanden haben:
Heute spielt er nicht nur gegen David.
Lady Flukesia sitzt offenbar mit am Tisch.
Matthias konnte letztlich nur noch mitansehen, wie David seinen sensationellen Einzug ins Finale perfekt machte.
Pssst … Jürgen war auch richtig stark!
Bei der ganzen Geschichte um David ging beinahe unter, dass Jürgen Reiss ebenfalls einen ausgezeichneten Sommercup spielte.
Im Halbfinale gegen Fidan Qerkinaj lieferte Jürgen eine tadellose Leistung ab und verlangte dem Favoriten einiges ab.
Nur Fidan blieb Fidan.
Ruhig.
Konzentriert.
Zielsicher.
Und wieder einmal:
Finale.
Dort wartete allerdings ein Mann, mit dem vor wenigen Wochen wohl kaum jemand gerechnet hätte.
David Mair.
Eine Schwarze für die Sensation
Das Finale entwickelte sich zu einem echten Kampf.
Fidan, inzwischen mehrfacher Sommercup-Sieger und einer der dominierenden Spieler dieser Saison, bekam diesmal überhaupt nichts geschenkt.
David hielt dagegen.
Und dann kam dieser Moment.
Nur noch:
SCHWARZ.
Matchball.
Ein einziger Stoß.
Locht David diese Kugel, gewinnt er den 16. Snooker Friends Sommercup und schlägt ausgerechnet Fidan Qerkinaj im Finale.
David setzt an.
Stoß.
…
DANEBEN!
Und vermutlich saß irgendwo Lady Flukesia und dachte:
„David, drei Flukes waren für heute wirklich genug.“
Fidan:
„Puuuuuhhhhh …“
Einmal kräftig durchatmen.
Dann geht er an den Tisch.
Und wenn Fidan schon eine zweite Chance bekommt, dann macht er es offenbar nicht langweilig.
Er spielt die entscheidende Schwarze spektakulär in die Tasche.
SIEG FIDAN QERKINAJ!
Und dann kamen zwei Sätze, die diesen Abend perfekt beschreiben
David hätte allen Grund gehabt, enttäuscht zu sein.
Eine einzige Kugel hatte ihn von seinem ersten Sommercup-Sieg getrennt.
Seine Reaktion?
„Wahnsinn, Fidan. Du bist ein toller Sieger.“
Und Fidan?
Der wusste ganz genau, wie knapp er gerade davongekommen war:
„Ich hatte viele schwere Finals. Aber dieses Finale war das schwierigste für mich. David, du hättest es auch verdient.“
Mehr muss man eigentlich nicht schreiben.
Zwei Spieler.
Einer gewinnt.
Einer verliert.
Und beide haben zuerst Respekt für die Leistung des anderen.
Snooker Friends.
Genau dafür steht dieser Name.
Endstand:
- Fidan Qerkinaj
- David Mair
- Matthias Siedler
- Jürgen Reiss
David eröffnet den Run auf die Top 16 und das leckere Leberkäse Buffet!
Und jetzt bekommt die Geschichte noch eine zweite Dimension.
Der Kampf um die 16 Masters-Plätze hat endgültig begonnen.
Plötzlich taucht da ein David Mair auf, sammelt mit Platz 5 und jetzt Platz 2 mächtig Punkte und meldet damit unübersehbar seine Ambitionen an:
„Hallo zusammen – ich wäre beim Masters auch noch gerne dabei.“
Für die Spieler rund um die magische Grenze dürfte das zunehmend unangenehm werden.
Denn jetzt kommen nicht nur die Streichresultate ins Spiel.
Jetzt kommen auch noch Spieler von hinten, die plötzlich Ergebnisse liefern, mit denen niemand gerechnet hat.
Und wenn einer innerhalb von zwei Turnieren von Platz 5 ins Finale marschiert, dann beginnt vorne das große Rechnen.
Der 16. Snooker Friends Sommercup hatte damit wieder alles, was diese Serie inzwischen auszeichnet:
Einen großen Favoriten.
Einen überraschenden Herausforderer.
Drei Flukes.
Eine verschossene Schwarze zum Turniersieg.
Zwei großartige Sportsmänner.
Und eine neue Dame, deren Existenz wir zwar nicht beweisen können, die aber offenbar hervorragende Beziehungen zur Kugelphysik besitzt:
Lady Flukesia.
David, wir wissen nicht, wo du diese drei Wochen wirklich warst.
Aber das mit dem geheimen Trainingslager bei Lady Flukesia glaubt dir jetzt vermutlich jeder.
